Algorithmische Komposition mit Common Lisp
Der Lisp Inspector
Eine andere Darstellung der Instanz des sfz Objekts können wir erreichen, in dem wir den Lisp Inspector verwenden. Dazu bewegen wir den Cursor hinter die schließende Klammer des Ausdrucks (new sfz) und drücken die Tastenkombination <C-c I>1
In der untersten Zeile des Emacs Fensters, dem sogenannten Minibuffer wird daraufhin nachgefragt, ob man den Ausdruck (new sfz) inspizieren möchte:

Nach Bestätigung durch Drücken der Eingabetaste sollte sich in emacs ein neuer Buffer mit einem ähnlichen Inhalt, wie in Abb. 6 öffnen.

Im Inspektor sieht man, dass der Ausdruck (new sfz) zu einer Instanz der Klasse cm:sfz evaluiert. Diese Klasse hat folgende Instanzvariablen (englisch slots): amplitude, chan, duration, keynum, oneshot, pan, preset, startpos und time.
Die Werte der jeweiligen Slots sind rechts von den Gleichheitszeichen zu sehen. Wie zu erkennen ist, hat der slot time keinen Wert.2
Der Lisp Inspektor ist ein sehr nützliches Werkzeug, mit dem man viel Hilfe beim Testen von Programmen bekommen kann, daher empfiehlt es sich, möglichst früh den Umgang damit zu lernen.
Fußnoten:
<C-c I> bezeichnet die Tastenkombination "Control-c" und anschließend "I". "Control-c" heißt, auf der Tastatur wird die Control Taste und anschließend gleichzeitig die Taste c gedrückt. Anschließend werden beide Tasten losgelassen und dann das I (das großgeschriebene i) gedrückt.
Im Kapitel Andere Töne wird gezeigt, wie man den Slots Werte zuweisen kann.